Emilia Seniorenresidenz GmbH:

Mitten im Leben und mitten in der Stadt - bei uns fühlen Sie sich schnell Zuhause

Sie suchen für sich oder für Ihre Angehörigen ein neues Zuhause? Ein Lebensort für ältere Menschen, in dem es sich gut, eigenständig und doch umsorgt leben lässt? Für ein behagliches Leben im Alter: In einem Kreis von Gleichgesinnten.

Die Emilia Seniorenresidenz in Darmstadt bietet das Alten- und Pflegeheim Emilstraße mitten im Martinsviertel und den Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais inmitten der Darmstädter Innenstadt.

In der Emilstraße betreuen wir ältere und pflegebedürftige Menschen engagiert und kompetent. Wir bieten vollstationäre und Kurzzeit-Pflege sowie regelmäßigen Mittagstisch für Gäste. Die Einrichtung ist im sympathischen grünen Stadtteil gut integriert und besucht, denn der schöne Garten ist für viele ein attraktiver Anziehungspunkt. Unter anderem bietet er spezielle Fitnessgeräte für Seniorinnen und Senioren an.

Das Lilienpalais – nur wenige Meter vom Luisenplatz, dem Herz der Stadt entfernt – ist eine Wohnanlage aus Eigentumswohnungen mit Betreuungsangebot und angegliedertem Pflege- und Wohnbereich. Hier können Sie leben, wie es Ihnen gefällt. Denn das Haus bietet individuelles Wohnen und professionelle Pflege mit einem ungezwungenen Zusammenleben in einer angenehmen Hausgemeinschaft. Die Seniorenresidenz bietet viele Extras und umfangreiche Serviceleistungen. Dazu zählt auch ein Duft- und Naschgarten. 

Zwei Wohneinheiten, ein Anspruch:

Lebensqualität durch höchste pflegerische und sozialtherapeutische Kompetenz

In unseren Häusern können Sie sich sicher, geborgen und umsorgt fühlen. Auch deshalb, weil die Emilia Seniorenresidenz eine Tochter der Klinikum Darmstadt GmbH – dem kommunalen Maximalversorger in Südhessen mit 21 Kliniken und Instituten – ist.

Bei uns fühlen sich ältere Menschen wie Zuhause, denn wir respektieren Ihre Wünsche, nehmen auf Ihre Bedürfnisse Rücksicht und sorgen dafür, dass Sie am Leben teilhaben.

Denn: Im Mittelpunkt unseres Handelns und unserer Entscheidungen steht der hilfebedürftige Mensch. Seine Würde zu wahren und ihm unabhängig von seiner Kultur und seinem sozialen Status mit Respekt und Achtung zu begegnen, ist unsere Aufgabe.

Wir freuen uns, wenn Sie neugierig auf uns geworden sind: Schauen Sie sich auf unseren Seiten um und nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!



Acrylbild von Veronika Petz

Die Künstlerin Veronika Petz, die aus der Umgebung Darmstadts kommt, zeigt in einer neuen Ausstellung in der Emilia Seniorenresidenz im Alten- und Pflegeheim Emilstraße Bilder mit Blumenmotiven.  Veronika Petz fing 2003 mit der Malerei an und bildete sich fortwährend an verschiedenen Kunstakademien weiter. Die Blumenbilder sind in Acryltechnik angefertigt.

Zu besuchen ist die Ausstellung bis zum 15. November zu den Öffnungszeiten des Cafés Margret: Montag bis Sonntag von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Das Café Margret befindet sich im Alten- und Pflegeheim in der Emilstraße 1 und steht allen Interessierten offen. 

Tarifbindung und gute Bezahlung - für uns ist dies eine Selbstverständlichkeit

Stellungnahme zur aktuellen bundesweiten Diskussion

Nur zwanzig Prozent aller Altenpflegeheime bundesweit haben eine tarifliche Bindung. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will das ändern und regelhaft zu einer Tarifbezahlung kommen – die Emilia Seniorenresidenz, zu der die Alten- und Pflegeeinrichtung Emilstraße und der Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais gehören – zahlt schon immer Tarif. 

„Die besondere Herausforderung dabei ist, trotz der höheren Personalkosten die Preise für den Heimplatz für die Menschen bezahlbar zu halten, denn die Pflegeversicherung ist im Unterschied zum Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung nur eine Teilkasko-Versicherung. Die Pflegeversicherung übernimmt einen festgelegten Betrag pro Pflegegrad für die allgemeinen Pflegeleistungen, die restlichen Kosten müssen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst tragen“, erläutert Einrichtungsleiterin Patricia Roßbach-Jauernik. „Wir arbeiten als kommunales Unternehmen nicht gewinnorientiert, die Erlöse werden eins zu eins in die Kosten zurückgeführt und jeder Euro zweimal umgedreht. Nur so ist es möglich, die hohen Personalkosten zu finanzieren und trotzdem nicht im defizitären Bereich zu arbeiten und zugleich eine hohe Versorgungsqualität anzubieten.“  

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Emilstraße und im Lilienpalais werden nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes vergütet – inklusive der zusätzlichen Altersversorgung in der Zusatzversorgungskasse ZVK; die Emilia Seniorenresidenz GmbH ist Mitglied im kommunalen Arbeitgeberverband. Damit steht die Emilia Seniorenresidenz mit an der Spitze der zu erreichenden Vergütung in den Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Auch Pflegehilfskräfte erhalten im TVöD ein Gehalt von über 2.800 € in der höchsten Stufe ihrer Vergütungsgruppe, bei einem Einstiegsgehalt im ersten Jahr der Beschäftigung von über 2.100 €, teilt Roßbach-Jauernik mit. Examinierte Pflegekräfte liegen im Durchschnitt je nach Beschäftigungsjahren über 3.000 €; sobald sie zusätzliche Verantwortung in der Führung eines Wohnbereiches übernehmen, steigt die Vergütung entsprechend weiter, so teilt sie weiter mit.

„In der durchschnittlichen Entwicklung stiegen die tariflichen Monatsgehälter im Gesundheitswesen, also auch in tariflich gebundenen Pflegeinrichtungen, von 2010 bis 2016 um 14,9 %  an (Quelle DESTATIS, Statistisches Bundesamt, Tarifstatistiken, 2017). Als Tochterunternehmen der Klinikum Darmstadt GmbH sind wir stolz darauf, es trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu schaffen, wirtschaftlich zu arbeiten und  den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine attraktive Bezahlung für ihre anspruchsvolle Tätigkeit bieten zu können. Dass dieser Weg richtig ist, zeigt uns die Zufriedenheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner und die Tatsache, dass wir keine freien Stellen für Altenpflegekräfte derzeit haben und im Falle eines Ausscheidens die Stelle stets schnell nachbesetzen können.“ 

In den beiden Alten- und Pflegeheimen bietet die Emilia Seniorenresidenz knapp 200 Betten. Das Unternehmen hat einen Umsatz von knapp 8 Millionen Euro im Jahr und eine Belegungsquote von rund 98 Prozent. 131 Menschen kümmern sich um die Bewohnerinnen und Bewohner, davon sind 92 Personen im Pflegedienst beschäftigt – und davon sind 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Besitz eines Pflegeexamens.

Hintergrund:

Der Mangel an Pflegekräften, der sich in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen immer weiter verschärft, ist ein brisantes Thema und seit Monaten in allen Medien und in der Gesellschaft nachhaltig in der Diskussion. Eine Möglichkeit, den Pflegeberuf attraktiver zu machen, sieht das Bundesgesundheitsministerium aktuell in der Bindung von Pflegeeinrichtungen an Tarifverträge. Auch die Verbände der gesetzlichen Krankenversicherungen sind der Ansicht, dass „gute Pflege auch gut bezahlt werden sollte“.

Rund 80 % der Pflegeeinrichtungen sind zwischenzeitlich nicht mehr tarifgebunden und werden privat-wirtschaftlich betrieben. Die Vergütungen in diesem Bereich sind individuell geregelt, es gilt ein Pflegemindestlohn mit derzeit 10,55 € pro Stunde.

Neben kirchlichen und einigen wenigen staatlichen Heimen gibt es zahlreiche private Pflegeunternehmen: auch Konzerne und große Investoren, die mitunter zweistellige Renditen erzielen. 2015 belief sich der Umsatz in der Pflegebranche auf 47 Milliarden Euro, 2030 sollen es bereits 85 Milliarden sein. 

13.000 Stellen will der neue Gesundheitsminister Jens Spahn allein für die Altenheime schaffen und von den Krankenkassen bezahlen lassen – dafür wird der Satz der Pflegeversicherung steigen. Ungeklärt ist, wo die Pflegekräfte herkommen sollen, weil jetzt schon 35.000 qualifizierte Pflegekräfte in Altenheimen und Krankenhäusern fehlen. 171 Tage dauerte die Wiederbesetzung einer Altenpflegestelle in Deutschland im Jahr 2017 (Quelle: Roland Berger)


Historisches Gebäude mit moderner Ausstattung

- im Altenheim Emilstraße kein Widerspruch

Das Alten- und Pflegeheim Emilstraße der Emilia Seniorenresidenz GmbH blickt zurück auf eine für Einrichtungen dieser Art vergleichbar lange Geschichte: Das denkmalgeschützte Gebäude, früher das sogenannte „Pfründnerhaus“ der Stadt Darmstadt, stammt aus dem Jahr 1889. Es hat den zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden und ist dank ständiger Instandsetzungen und Gebäudeerhaltungsmaßnahmen immer noch im Vollbetrieb. Durch zahlreiche Erweiterungsbauten in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden zusätzliche räumliche Kapazitäten geschaffen. Die heutige Belegungszahl beträgt 150 Betten. Ein großer Teil der Bewohner-Zimmer ist mittlerweile bereits zu Einzelzimmern mit eigenem Sanitärbereich umgestaltet worden. 

Geschäftsführung und Einrichtungsleitung haben entschieden, weiter in die Ausstattung und Umgestaltung des Altenheims zu investieren. Daher wurden in den letzten Monaten auch in dem historischen Gebäudeteil die Räumlichkeiten dem aktuellen Bedarf eines modernen Pflegestandards angepasst. „Die Anforderungen an Alten- und Pflegeheime ändern sich. Das betrifft sowohl die Gestaltung der Lebensräume als auch die Pflege- und Serviceleistungen. Ich bin der Geschäftsführung und der Einrichtungsleiterin sehr dankbar, dass sie alles daran setzen, die Seniorenresidenz Emilia im Sinne ihrer Bewohnerinnen und Bewohner stetig weiter-zuentwickeln. Auch unternehmerisch ist die Seniorenresidenz so gut aufgestellt, dass die notwendigen Mittel für die Sanierungs- und Umbauarbeiten erwirtschaftet werden konnten – daher unterstützt der Aufsichtsrat alle Unternehmungen, die das Alten- und Pflegeheim zu einem noch lebenswerteren Ort machen“, erläutert Aufsichtsratsvorsitzender André Schellenberg

In diesem weiteren Sanierungsabschnitt wurde in dem Altbau an der Emilstraße die 1. Etage des Süd-West-Flügels ausgewählt. Sieben ehemalige Doppelzimmer wurden zu großzügigen Einzelzimmer-Einheiten mit integriertem, barrierefreiem Tageslicht-Bad umgestaltet. Nach intensiver Planungsphase starteten die Umbaumaßnahmen im Mai 2017. Dank eines professionellen Bauablaufplanes konnte die Sanierung dieses Teilbereichs reibungslos und termingerecht im laufenden Betrieb der Einrichtung unter der Regie der Abteilung Bau der Klinikum Darmstadt GmbH durchgeführt werden. Die Einhaltung des vorgegebenen Projektbudgets konnte mit 890.000 ausgegebenen Euro sogar merklich unterschritten werden. 

Während der behutsam durchgeführten Baumaßnahme kam es kaum zu Beeinträchtigungen der Bewohner. Selbst von den notwendigen Abbrucharbeiten innerhalb des Umbaubereiches war wenig zu hören und zu spüren. Neben der Erneuerung der Bodenbeläge und der sanitären Einrichtungen wurden auch die Elektroinstallationen komplett ausgetauscht. So konnte das Altenheim Emilstraße auch eine neue IT-Infrastruktur erhalten, um den aktuellen Bedürfnissen der Bewohner und der Pflegekräfte Rechnung tragen zu können. 

In den vergangenen Monaten entstanden insgesamt sieben komfortable Senioren-Appartements mit einer Gesamtgröße zwischen 25 und 32 m². Die jeweiligen Einzel-Suiten verfügen über ein großzügig bemessenes, barrierefreies Tageslicht-Bad. Der besondere Charme der lichtdurchfluteten Räume entstand durch die behutsame Auswahl der Materialien im Hinblick auf die historische Bausubstanz.

Ein weiterer Bestandteil der Sanierungsnahmen war der Einbau von 78 neuen Holzfenstern im gesamten Haus. Die in den 1970er Jahren eingebauten Fenster hatten ihr technisches Lebensalter bereits weit überschritten und entsprachen in ihrer Funktionalität weder den Vorgaben des Wärmeschutzes noch haben sie einen ausreichenden Sonnenschutz während der heißen Sommermonate sichergestellt. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden - schon während der Planungsphase - konnte gemeinsam ein neues Kreuzstockfenster nach historischem Vorbild und Farbgebung entwickelt werden, das einerseits den tech-nischen Bedürfnissen eines modernen Gebäudes entspricht, und im gleichen Zug dem Denkmalschutz ausreichend Rechnung trägt. 

„Mit dem Ergebnis sind alle mehr als zufrieden, nicht nur der Denkmalschutz und die Bauabteilung, sondern auch die Nutzerinnen und Nutzer und die Bewohnerinnen und Bewohner“, fasst Einrichtungsleiterin Patricia Roßbach-Jauernik zusammen.  „Eine  technisch, moderne Bausanierung  und die Belange des Denkmalschutzes stehen keinesfalls im Widerspruch zueinander -  ganz im Gegenteil.  Durch eine frühzeitige Abstimmung und die gemeinsame Entwicklung der einzelnen Ausführungsdetails entstand ein bauliches Ergebnis, in dem das historische Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Fassaden materialgerecht wiederhergestellt wurde“, erläutert Projektleiter Christoph Czarniak. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, es erfüllt die Ansprüche aller Beteiligten und leistet zudem einen Beitrag zur hohen Werterhaltung dieses schmucken Baudenkmals“, ergänzt Projektleiter Renee Slotty

Für das nächste Jahr planen die beiden Projektleiter bereits weitere Raumsanierungen. Derzeit werden verschiedenste Layout-Szenarien durchgespielt. Neben der bereits umgesetzten klassischen Einzelzimmer-Variante werden auch weitere Möglichkeiten untersucht, die eine flexible Wohngruppen-Option in den Mittelpunkt stellen. „Unser Ziel ist es, mit der vorhandenen baulichen Substanz möglich flexibel auf die Bedürfnisse eines sich ständig wandelnden Pflegemarktes reagieren zu können und unser Haus für unsere Bewohnerinnen und Bewohner so attraktiv wie möglich zu machen“, so Patricia Roßbach-Jauernik abschließend.

Weitere Informationen

Einrichtungsleitung

Patricia Roßbach-Jauernik

Tel.: 06151 - 107 1201

Kooperationen

Wir kooperieren mit:

dem Verein "Sag Ja zum Kind" e.V.: www.sagjazumkind.de

dem Malteser Hospizdienst: www.malteser-darmstadt.de

Emilia Seniorenresidenz beim Seniorentag

Die Emilia Seniorenresidenz bietet am Seniorentag, der Informations- und Interaktionsmesse am 1. September im darmstadtium, passend zum diesjährigen Motto  jede Menge Informationen zum Thema „Wenn die Eltern älter werden“ an. Aus allen Bereichen der Seniorenresidenz werden Ansprechpersonen vertreten sein, die umfassend beraten und zu den unterschiedlichen Lebenssituationen Tipps und Ratschläge geben können.

Am 1. September von 10 bis 17 Uhr im darmstadtium, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt